ÖPNV: Diese NRW-Stadt schneidet in Statistik am besten ab
Veröffentlicht: Montag, 10.03.2025 15:41
Die Erreichbarkeit des ÖPNV in Deutschland schwankt zwischen den einzelnen Städten sehr. Wie NRW abschneidet, lest ihr hier:

Immer mal wieder wird momentan der ÖPNV bestreikt. Erst dann wird meistens klar, wie viele Leute auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Oft ist auch die Anbindung der Menschen an den ÖPNV ein Thema. Der ÖPNV sei vor allem in ländlichen Gebieten zu unattraktiv, da es nur wenige Verbindungen gibt und Haltestellen oftmals zu weit entfernt sind. Eine neue Statistik gibt nun Rückschlüsse:
Das zeigt die neue Statistik
Eine neue Abfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt: Vor allem in NRW ist die Anbindung an den ÖPNV oftmals sehr gut. Bei der Bewertung zur Anbindung darf eine Bushaltestelle maximal 600 Meter Luftlinie und Bahnhaltestellen maximal 1.200 Meter Luftlinie vom Wohnort entfernt sein. Zudem müssen an dieser Haltestelle mindestens 28 Mal am Werktag Busse bzw. Bahnen abfahren. Dabei zählen Fahrten in beide Richtungen.
Das Ergebnis der Studie
NRW liegt auf Platz zwei aller Bundesländer mit der besten Anbindung. Insgesamt haben 92,6% aller Einwohner von NRW eine akzeptable Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Spitzenreiter ist nicht eine Großstadt wie Berlin oder Hamburg, sondern die NRW-Stadt Bonn. 99,9% der Einwohner haben dort eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die schlechteste ÖPNV-Anbindung hat die bayerische Gemeinde Straubing-Bogen. Nur 18,5% der Menschen haben eine ausreichende Anbindung an das ÖPNV-Netz.
Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen ist die Anbindung entsprechend gut im Vergleich zu Deutschland. In NRW haben die Einwohner vom Kreis Euskirchen die schlechteste Anbindung. Nur bei 69% treffen die Kriterien für eine akzebtable Anbindung zu.