Nachrichten vom 28.04.2017

Politik

Armin Laschet kommt nach Mönchengladbach

Der CDU Spitzenkandidat für die Landtagswahl "Armin Laschet" besucht heute Mönchengladbach. Um 15 Uhr wird er auf dem Rheydter Markt sein um mit Mönchengladbachern ins Gespräch zu kommen. Bis 17 Uhr wird die CDU mit einem Stand vor Ort sein. Alle Interessierten sind dazu eingeladen vorbei zu kommen um Armin Laschet und die Landtagskandidaten der CDU Frank Boss und Jochen Klenner kennenzulernen.
 
 

Stadt

Verkaufsoffener Sonntag sorgt teilweise für Ärger

Die Ladeninhaber von der unteren Hindenburgstraße ärgern sich darüber, dass sie am kommenden Sonntag ihre Geschäfte nicht auf machen dürfen. Rund um das Frühlingsfest gibt es übermorgen einen verkaufsoffenen Sonntag. Allerdings dürfen dann nur die Läden auf der oberen Hindenburgstraße und im Minto öffnen, weil sie unmittelbar an der Veranstaltungsfläche liegen. Genau das ist in einer Landesvorgabe vorgeschrieben. Deshalb hate die Stadt den ersten Antrag auch ablehnen müssen, weil zu dem Zeitpunkt der Bereich noch zu groß gefasst worden war. Die Ladeninhaber auf der unteren Hindenburgstraße fühlen sich dadurch allerdings benachteiligt. Gerade für die kleineren, inhabergeführten Geschäfte sei ein solcher Sonntag wichtig, heißt es zum Beispiel vom betroffenenen Atelier Baus auf der Friedrichstraße.
 
 

Sport

Vorabrennen soll Lust auf die Tour de France machen

Zur Einstimmung auf die Tour de France im Sommer in Mönchengladbach, gibt es schon diesen Sonntag einen Vorgeschmack auf das Event. Der Radsportverein Möwe Lürrip lädt zu einem Rennen für Hobby-Fahrer ein. Anmeldungen dafür, sind nur noch heute möglich. Die Strecke geht über insgesamt 38 Kilometer. Ein Großteil der Strecke ist identisch mit dem Verlauf der Tour-Strecke am 2. Juli in der Stadt. Allerdings ist die Fahrt diesen Sonntag nur für geübte Fahrer geeignet, die mit ihrem Rennrad eine Durchschnitts-Geschwindigkeit von 25 Km/h fahren können, so die Veranstalter. Den Link zur Anmeldung finden Interessierte auf der radio901 Seite im Bereich Regionale Nachrichten.

Anmeldungen an: geschaeftsstelle@rv-moewe.de
 
 

Arbeitsmarkt

Teilzeitarbeit nimmt immer größere Ausmaße an

Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten in Teilzeit und dementsprechend weniger Menschen in Vollzeit. Im vergangenen Jahr waren bundesweit gut 15 Millionen Menschen in Teilzeit beschäftigt. Zehn Jahre zuvor betrug die Zahl etwas mehr als 8 Millionen, belegen aktuelle Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Auch immer mehr Mönchengladbacher arbeiten in Teilzeit. In Mönchengladbach sind knapp 1 Viertel der Arbeitnehmer atypisch beschäftigt. Dazu zählen Arbeitsstellen die befristet, über eine Zeitarbeitsfirma oder eben in Teilzeit ausgeübt werden. Besonders bei Frauen liegt der Anteil mit knapp 40 Prozent sehr hoch. Bei Männern sind es nur 11 Prozent die kein normales Arbeitsverhältnis haben. Die Zahlen aus Mönchengladbach decken sich mit dem NRW-weiten Trend. Der hohe Frauenanteil ist laut den Landesstatistikern hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass Frauen wesentlich häufiger als Männer eine Teilzeitregelung nutzen. Seit 1991 hat sich Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse auch in NRW fast verdoppelt.
 
 

Prozess

Mönchengladbacher muss sich ab heute wegen Mordes verantworten

Ein Mönchengladbacher steht ab heute wegen Mordes vor Gericht. Er soll seine Lebensgefährtin im November vergangenen Jahres sexuell missbraucht und dadurch getötet haben. Der zur Tatzeit 68-jährige Angeklagte hatte die sehr betrunkene Frau nach einem Abend in einer Gaststätte mit Freunden zusammen in die gemeinsame Wohnung auf der Straße Am Kauert gebracht. Nachdem die Freunde nach Hause gefahren waren, soll der Mann seine Lebensgefährtin sexuell missbraucht haben. Sein Vorgehen war so brutal, dass die Frau massive Verletzungen im Unterleib erlitt. Sie ist noch vor Ort verblutet. Der Angeklagte hat dann offenbar die Nacht noch neben der Toten geschlafen und erst am nächsten Morgen die Feuerwehr alarmiert. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm jetzt Mord mit sexuellem Missbrauch einer widerstandsunfähigen Person mit Todesfolge vor.
 
 

Erziehung

Schulamt muss immer öfter gegen Schulschwänzer aktiv werden

Das Mönchengladbacher Schulamt hat im vergangenen Jahr fast doppelt so viele Bußgelder gegen Eltern verhängt, deren Kinder die Schule geschwänzt haben, als im Jahr zuvor. 2015 waren es noch 44 Bußgelder - 2016 dann schon insgesamt 82 Fälle und diese Marke könnte auch in diesem Jahr wieder erreicht werden. Einen Bußgeldbescheid bekommen nicht nur Eltern sondern auch Schüler, wenn sie nicht mehr regelmäßig zur Schule gehen und erzieherische Maßnahmen der Schule nichts bringen. Insgesamt 87 Mal haben Schüler in Mönchengladbach deshalb im vergangenen Jahr eine Strafe kassiert, im Jahr davor war die Zahl ähnlich hoch. Das fällige Bußgeld für Eltern und Schüler liegt zwischen 50 und 250 Euro. Das müssen auch Eltern bezahlen, deren Kindern unmittelbar vor oder nach den Ferien unentschuldigt nicht zur Schule kommen. Auch wenn es dann nur um einen Fehltag geht. Bei andauerndem Fehlen können auch mehrere Bußgelder verhängt werden.
 
 
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