Nachrichten vom 21.02.2017

Karneval

Einzelhändler sehen der Karnevalswoche sehr optimistisch entgegen

Die Einzelhändler in Mönchengladbach sehen den kommenden Karnevalstagen ziemlich optimistisch entgegen. Zum Start des Straßenkarnevals rechne man, wie in den Vorjahren, mit steigenden Umsätzen, so der Einzelhandelsverband Mönchengladbach. In diesem Jahr sind Spielwaren und Schminkzubehör bei den Mönchengladbachern besonders beliebt, so der Verband. Für das kommende Wochenende rechnet man damit, dass viele Kurzentschlossene noch nach einem Kostüm in den Läden suchen. Zwar seien dabei Klassiker wie der Cowboy nie ganz out, aber seit einigen Jahren steigen besonders die Absatzzahlen für sogenannte Ganzkörperverkleidungen stark an. Sehr beliebt sind dabei Tierfiguren mit Fell. Deutschlandweit wurden in dieser Karnevalssession schon 6,7 Millionen Spielwaren, 1,9 Millionen Kinder- und 2,4 Millionen Erwachsenenverkleidungen verkauft. Im Schnitt geben Karnevalisten zwischen 50 und 60 Euro für ihr Outfit aus.
 
 

Stadtentwicklung

"Haus Westland" verschwindet und macht Platz für 19 kleinere Gebäude

Im Wettbewerbsverfahren um die Zukunft von Haus Westland ist eine Entscheidung gefallen. Das seit Jahren leerstehende Gebäude wird nächstes Jahr abgerissen und durch neunzehn kleinere Gebäude ersetzt. Eine Jury hat sich für diesen Entwurf der Architekten KBNK aus Hamburg entschieden. Sie werden ein neues Quartier rund um den Hauptbahnhof schaffen. Insgesamt neunzehn Gebäude mit unterschiedlichen Fassaden und Größen werden das alte Haus Westland ersetzen. 2019 soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden. In dem Quartier rund um den Hauptbahnhof sollen ein Hotel, Büroräume, Restaurants, ein Fitnessstudio und Wohnräume entstehen. Der Europaplatz wird ebenfalls umgebaut, die Hälfte der Bushaltestellen dort soll verschwinden. Außerdem soll der Bunker am Hauptbahnhof neu gestaltet werden.

 
 

Polizei

Abbiegeunfälle bleiben Hauptunfallursache in Mönchengladbach

Die meisten Unfälle bei uns in der Stadt passieren beim Abbiegen.
Das belegen aktuelle Zahlen der Polizei. Jeder dritte Unfall mit Verletzten ist bei Abbiegen passiert. Dadurch sind auch oft Fußgänger und Radfahrer beteiligt. Zwei der fünf Todesopfer im vergangenen Jahr bei uns in der Stadt sind bei Abbiegen-Unfällen verunglückt. Die Schuld trifft aber oft nicht nur die Autofahrer. Auch Fußgänger sind unaufmerksam, beachten zum Beispiel nicht den toten Winkel von LKW. Radfahrer fahren oft auf der falschen Seite. Die Polizei will auch in diesem Jahr die Mönchengladbacher ständig zu mehr Vorsicht mahnen. Außerdem hat sie bereits einige Ampelschaltungen verändert. Auf der Bismarckstraße gibt es zum Beispiel nur noch Linksabbiegerpfeile, um dort das Abbiegen zu entschärfen. Das Linksabbiegen gilt im Straßenverkehr als das komplizierteste Manöver, weil sowohl Gegenverkehr als auch Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt werden müssen.
 
 

Wirtschaft

"Metropolregion Rheinland" wurde offiziell gegründet

Die Stadt Mönchengladbach ist am Nachmittag Mitglied im neu gegründeten Verein "Metropolregion Rheinland" geworden. In ihm sitzen Vertreter aus insgesamt 35 Städten, Kreisen und Interessengemeinschaften, die zusammen an einem Strang ziehen wollen, um diese große Region weiter nach vorne zu bringen. 8,5 Millionen Einwohner vertritt der neue Verein. Und das soll sich bemerkbar machen: Bei der Vermarktung, wenn man sich als Region national und international viel breiter präsentieren kann und bei der Jagd nach Fördergelder. Ob die Metropolregion Rheinland aber einen Gegenpol zur Region Ruhrgebiet darstellt, das in den letzten Jahrzehnten viele Fördergelder bekommen hat, wird unterschiedlich bewertet. Ja sagen die einen und wollen Gelder zu uns holen. Nein sagen andere, wie Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken, die sich durchaus eine Zusammenarbeit mit dem Ruhrgebiet vorstellen kann.
 
 

Kriminalität

20-Jähriger wollte wahllos töten. Bald soll das Urteil fallen.

Er habe beschlossen, einen beliebigen Menschen sterben zu lassen und dieses Vorhaben dann auch in die Tat umgesetzt. So steht es in der Anklage gegen einen 20-Jährigen Mann, der sich heute weiter vor dem Mönchengladbacher Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten muss. Schon zum Prozessauftakt Anfang Januar hatte der Mann die ihm vorgeworfene Tat schon zugegeben. Demnach war der Angeklagte nachts auf der Ludwigstraße mit einem Messer unterwegs und hatte dann beschlossen, einen beliebigen Menschen zu töten. Daraufhin stach er dort auf einen 54-jährigen Obdachlosen acht Mal ein. Der überlebte nur, weil er zufällig mehrere Jacken übereinander angezogen hatte. Heute soll ein Gutachter im Prozess helfen zu klären, ob der Mann nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden muss. Anschließend soll dann am letzten Prozesstag Mitte März das Urteil fallen.
 
 
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mit Nina Tenhaef
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