Nachrichten vom 19.01.2017

Polizei/Bildung

Schüler nach Einbruch in Grundschule nach Hause geschickt

Nach einem Einbruch in eine Grundschule auf der Von-Groote-Straße in Bettrath such die Polizei Zeugen. Zwischen gestern Abend 17 Uhr und heute Morgen 7 Uhr sind Unbekannte in das Gebäude eingedrungen. Sie hebelten zunächst mehrere Türen auf und durchsuchten alle Schränke. Aus dem Lehrerzimmer wurden Geschenk-Gutscheine gestohlen. Die Schule hat den Unterricht heute komplett ausfallen lassen. Die Eltern konnte ihre Kinder entweder wieder mit nach Hause nehmen. Alternativ haben die Lehrer die Kinder im Schulgebäude betreut.
 
 

Polizei

Mönchengladbacher Polizei rückt verhältnismäßig schnell aus

Die Polizei Mönchengladbach ist im NRW-weit vergleichsweise schnell unterwegs, wenn etwas passiert. Im Schnitt brauchten die Beamten im vergangenen Jahr 14,38 Minuten ab der ersten Meldung, bis sie vor Ort waren. Das ist 17 Sekunden schneller als der NRW-Durschnitt, zeigen aktuelle Zahlen des Innenministeriums.
Obwohl die Polizei Mönchengladbach immer noch verhältnismäßig schnell bei uns zur Stelle ist, ist sie im Vergleich zum Vorjahr etwas langsamer geworden. 2015 brauchten die Einsatzkräfte im Schnitt in unter 14 Minuten vor Ort. Die Gründe dafür sind vielfältig. Hauptsächlich hänge es aber mit den Einsatzanlässen zusammen, zu denen die Beamten innerhalb eines Jahres ausrücken muss, so die Polizei. Denn wenn es viele Blaulichtfahrten über das Jahr verteilt gibt, sinkt der statistische Durchschnittswert, weil die Polizisten dann deutlich schneller vor Ort sind.
 
 

Integration

Integrationspreis geht an "Frauen stärken Frauen"

Das Projekt "Frauen stärken Frauen" hat am Abend den Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach bekommen. Bei dem Projekt helfen Polizistinnen aus unserer Stadt Frauen mit Migrationshintergrund. Es geht darum, sie stark zu machen und ein gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Die Frauen sollen selbstbewusstes Auftreten aber auch Selbstverteidigungs-Techniken lernen. Außerdem werden ihnen Integrationsangebote vermittelt. Für das Projekt gibt es als Preis 750 Euro. Insgesamt gabs es in diesem Jahr 11 Nominierte.
 
 

Präventionsarbeit

"Bistum" betrifft auch Gemeinden hier

Das Bistum Aachen, zu dem auch Mönchengladbach gehört, baut die Präventions-Arbeit gegen sexualisierte Gewalt aus.
Alle Gemeinden im Bistum - über 100 - müssen ein Schutzkonzept erarbeiten. Grundlage ist die Präventions-Ordnung des Bistums, die es seit 2011 gibt. Ziel ist es, dass alle kirchlichen Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein Konzept entwickeln, um sie vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Die 11 Gemeinschaften der Gemeinden heir bei uns, kurz GDG, müssen dann schauen: Haben wir Kindergärten, Pfadfinder, Messdiener-Gruppen? Und sind die Betreuer entsprechend geschult, gibt es Ansprechpartner, Instrumente, um zu erkennen, wenn es einem Kind nicht gut geht? Dabei ist es unerheblich, woher die Gewalt kommt, aus der Familie, der Schule oder der kirchlichen Einrichtung. Bis 2018 müssen alle Gemeinden im Bistum dieses Konzept vorlegen.
 
 

Citymanagement

Jetzt doch verkaufsoffene Sonntage?

4 Anträge zum verkaufsoffenen Sonntag hatte das Citymanagement Gladbach gestellt und alle 4 wurden zuletzt von der Stadt abgelehnt. Jetzt scheint es aber so, als könnte zumindest der verkaufsoffene Sonntag zum Frühlingsfest stattfinden. Das zuständige Citymanagement hat für die geplante Veranstaltung rund um das Event Ende April einen nachgebesserten Antrag für den verkaufsoffenen Sonntag eingereicht. Die Größe des ursprünglich vorgesehen Areals wurde darin etwas verkleinert und das könnte jetzt zu einer positiven Entscheidung von Seiten der Stadt führen. Die prüft alle eingereichten Anträge ganz genau. Allerdings nicht um verkausoffene Sonntage absichtlich zu verhindern, sondern man handle im Sinne der Antragsteller, so die Stadt. Denn so könnten unnötige weitere Planungen vermieden werden. Hintergrund ist, dass in anderen Städten die Gewerkschaft Verdi schon einige Male rechtlich nicht einwandfreie verkaufsoffene Sonntage in letzter Sekunde durch eine Klage verhindert hat.
 
 

Bildung

Zwei Bildungskoordinatoren für Mönchengladbach

Der Bund finanziert der Stadt Mönchegladbach zwei Bildungskoordinatoren. Die beiden neuen Stellen sollen ab März besetzt werden. Ihr Job: Sie sollen den Bildungsbedarfvon Zugewanderten und die Bildungsangebote bei uns zusammen bringen. Damit jeder Zugewanderte auch den passenden Bildungszugang erhält. Die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel von der SPD hält die Stellen für sehr wichtig. Bildung sei eine Grundvoraussetzung, dass zum Beispiel Flüchtlinge eine Perspektive haben und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten können. Die Stadt bekommt vom Bund knapp 250 Tausend Euro dafür.
 
 

Mönchengladbach International

Mönchengladbacher HOME-Projekt auch über Deutschland hinaus bekannt

Das Mönchengladbach HOME Projekt wird zum Vorbild auf internationaler Ebene. Eine 20- köpfige Delegation aus dem österreichischen Voralberg war zu Gast in unserer Stadt, um sich darüber zu informieren. In Österreich soll ein ähnliches Projekt realisiert werden. Das HOME-Projekt unterstützt Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder. So sollen die Kinder bestmöglich gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt in den Stadtteilen Eicken, Mülfort und Rheydt-Mülfort. Dort leben besonders viele belastete Familien.
 
 

Gesundheit

Veterinäramt rät Haustierbesitzern dringend zur Staupe-Impfung

Anfang des Monats hatten mehrere Odenkirchener einen Fuchs in ihren Gärten beobachtet. Die Feuerwehr konnte ihn fangen, anschließend wurde er mehrere Tage in einer Tierklinik behandelt. Trotzdem musste er jetzt eingeschläfert werden. Das Tier litt an der Krankheit Staupe. Der Allgemeinzustand des Fuchses war so schlecht, dass eine Weiterbehandlung aussichtlos war. Nach der EInschläferung wurde er in Krefeld obdiziert, dabei wurde Staupe festgestellt. Tollwut hatte der Fuchs aber nicht. Staupe ist eine hoch-ansteckende Viruserkrankung, die auch bei Haustieren wie Hunden und Katzen auftreten kann, in den meisten Fällen verläuft die Krankheit für die Tiere tödlich. Das Veterinäramt empfiehlt Besitzern dringend, ihre Tiere impfen zu lassen, um Ansteckungen von Wildtieren zu vermeiden. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.
 
 

Sport

Kohlschreiber zieht in die nächste Runde bei den Australian Open ein

Philipp Kohlschreiber vom HTC Mönchengladbach hat souverän sein zweites Match bei den Australian Open gewonnen. In drei Sätzen konnte er sich mühelos gegen den Amerikaner Donald Young durchsetzen. Kohlschreiber steht damit als vierter deutscher Tennisprofi in der dritten Runde des ersten Grand Slam Turniers des Jahres. Am Samstag spielt er dann im Achtelfinale. Für Kohlschreiber ist es das vierte Mal, dass er bei den Australian Open die Runde der besten 16 erreicht hat. Sollte er gewinnen, wäre das sein größter Erfolg bei diesem Turnier. Noch im letzten Jahr war er in der ersten Runde ausgeschieden.
 
 

Landtagswahl

Mönchengladbacher CDU-Kandidaten präsentieren ihr Wahlprogramm

Die Sicherheit in der Stadt wird ein zentrales Thema der CDU bei der kommenden Landtagswahl am 14. Mai sein. Die beiden CDU-Kandidaten aus Mönchengladbach Jochen Klenner und Frank Boss für die Wahlbezirke Nord und Süd haben jetzt ihre Wahlkampfschwerpunkte vorgestellt. Um die Sicherheit zu verbessern müsse verstärkt gegen Einbrüche vorgegangen werden, so beide Kandidaten. Dafür sei vor allem die sogenannte Schleierfahndung wichtig, bei der schon an Autobahnabfahrten Kontrollen stattfinden. Dafür müsse die Polizei Personel gerstärkt werden. Neben der Sicherheit werden aber auch der Ausbau des Düsseldorfer Flughafens und die Schulbildung zentrale Themen im CDU-Wahlkampf sein.
 
 

Stadtentwicklung

In Rheydt sollen mehr Hauseigentümer von Fördergeldern profitieren

Die Stadt Mönchengladbach möchte das Gebiet für das Hof-und Fassadenprogramm ausweiten. Damit sollen noch mehr Eigentümer in Rheydt davon profitieren können. Das Förderprogramm gehört zum Projekt "Soziale Stadt Rheydt". Eigentümer, die ihre Höfe oder Fassaden saniert haben, konnten dafür Förderungen beantragen. So soll das Wohnumfeld attraktiver gemacht werden. Bilang galt das aber nur für Immobilien in der Innenstadt Rheydt.Jetzt sollen aber auch die Gebiete rund um die City mit eingeschlossen werden. Über 300 Tausend Euro stehen für die Förderung zur Verfügung. Pro Maßnahme liegt die Obergrenze bei 10 Tausend Euro. Ausgeschlossen von einer Förderung sind energetische Sanierungen, es geht rein um die Optik. Im Februar muss der Rat über die Ausweitung entscheiden.
 
 
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