Die Mönchengladbacher Direktkandidaten für die Landtagswahl

Hier stellen wir Ihnen die Direktkandidaten der beiden Wahlkreise in Mönchengladbach vor. In den Wahlkreisen Mönchengladbach I und II gibt es jeweils sieben Direktkandidaten. Der Wahlkreis Mönchengladbach I umfasst die Stadtbezirke Ost und Süd. Der Wahlkreis Möchengladbach II umfasst die Stadtbezirke West und Nord. Hier beantworten die Direktkandidaten den Radio 90,1 Fragebogen.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach I - Hans-Willi Körfges SPD

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die Sie im Landtag kämpfen wollen?

- Eine handlungsfähige Stadt: Kaum eine Stadt hat vom Stärkungspakt so sehr profitiert wie Mönchengladbach. Mit Hilfe des Landes gelingt der Haushaltsausgleich. Wir wollen zusätzlich einen Schuldenfonds einrichten, der die Stadt auch von den Altschulden befreit.
- Beitragsfreie Bildung von der Kita bis zum Master und Meister: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Wir sorgen dafür, dass die Kernzeiten der Kita beitragsfrei werden. Studiengebühren wird es mit uns auch weiterhin nicht geben. Auch die Meisterausbildung werden wir von Gebühren befreien.
- Vorbeugen ist besser als Reagieren: Ich möchte Präventionsprojekte in Mönchengladbach, wie „Wegweiser“ oder „Kurve kriegen“ weiter stärken und durch die Verdoppelung der Anzahl von Bezirksbeamten/innen die polizeiliche Präsenz vor Ort erhöhen.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

- Die wichtigsten Themen für NRW sind aus meiner Sicht:
- Bildung, Kinder und Familie
- Vorbeugung und Prävention
- Gute Arbeit und eine starke Wirtschaft
- Mobilität und Infrastruktur
- Eine soziale, gerechte und sichere Gesellschaft
- Investitionen für ein zukunftssicheres NRW

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition weiterhin vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Für mich ist zunächst wichtig, dass die SPD ein gutes Ergebnis holt, um in einer späteren Zusammenarbeit die Richtung anzugeben. Es ist kein Geheimnis, dass ich kein Freund großer Koalitionen bin. Wer unser Partner sein kann, muss man nach der Wahl sehen. Eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD schließe ich aus.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Nur wer wählt kann mitentscheiden wie es in unserem Land weitergeht. Besonders wer nicht will, dass extremistische Parteien im Landtag sitzen, muss zur Wahl gehen. Jede Stimme für eine demokratische Partei stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Wer will, dass ich weiter Mönchengladbach im Landtag vertrete, muss mich mit der Erststimme wählen, denn die Aussicht über die Landesliste in den Landtag zu kommen ist für Sozialdemokraten äußerst gering.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Unsere Stadt ist lebens- und liebenswert. Mönchengladbach hat von guter Landespolitik ganz erheblich profitiert. Für mich gilt: Stadt und Land – Hand in Hand! So konnte ich in den letzten Jahren dazu beitragen, dass Fördergelder des Landes in erheblichem Umfang nach MG geflossen sind. Dies möchte ich auch weiterhin tun, um so unsere Stadt noch gerechter und lebenswerter zu machen!
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach I - Frank Boss CDU

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

Mönchengladbach ist als grenznahe Region besonders anfällig für international agierende Einbrecherbanden. Hier müssen wir unserer Polizei die notwendigen Werkzeuge geben (z. B. Schleierfahndung), um diesen Gruppen die Stirn zu bieten. Zudem sollte die wirkungsvolle Videobeobachtung in einschlägigen Orten ausgeweitet werden. Die Mönchengladbacher sollen sich wieder in der ganzen Stadt angstfrei bewegen können.

Mönchengladbach plus - wachsende Stadt – ist ein wichtiges Gesamtkonzept, um junge Familien und Studenten nach Mönchengladbach zu holen und ihnen eine attraktive Stadt zu bieten. Dazu benötigen wir auch eine gute Landespolitik. Wir müssen unsere Infrastruktur ausbauen und ansprechende Wohnungs- und Baugebiete schaffen – dazu gehört auch eine schnelle Internetverbindung im ganzen Stadtgebiet.

Mönchengladbach ist eine soziale Stadt, in der sich Jung und Alt, Mann und Frau, Menschen mit Behinderung und ohne wohlfühlen sollen. In den letzten Jahren haben wir vor Ort schon viel erreicht. Das reicht als attraktive wachsende Stadt nicht aus. Unsere Landesregierung ließ in der Vergangenheit Bundesmittel z. B. zum Ausbau unserer Infrastruktur buchstäblich auf der Straße liegen. Diese sollen in Zukunft besser für unsere Region genutzt und verwendet werden.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Die Bekämpfung von Extremismus und Terror ist nicht erst seit dem Berlin-Attentäter Amri ein wichtiges Thema in NRW geworden. Wir dürfen dieser Gewalt Null Toleranz entgegenbringen und müssen Gefährder ausreichend überwachen können. Die Reduzierung der Wohnungseinbrüche ist ein weiteres wichtiges Thema der inneren Sicherheit. Durch den Abbau von vielen unnötigen bürokratischen Hürden (z. B. die Hygiene-Ampel) möchte ich unsere Unternehmer und Handwerker entlasten. Sie sollen wieder mehr Freiräume für Innovationen und die Einstellung von Arbeitnehmern erhalten. Dazu gehört auch der Ausbau der Infrastruktur und Digitalisierung.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Für Mönchengladbach Süd kämpfe ich um jede Stimme, um das Direktmandat zu gewinnen. Ziel ist es, stärkste Kraft in NRW zu werden. Alle demokratischen Parteien müssen miteinander koalieren können, zu denen zähle ich die SPD, FDP und GRÜNEN.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Dem Mönchengladbacher Süden möchte ich endlich wieder eine starke Stimme im Landtag geben. Die Wahlbeteiligung wird wieder steigen. Die Niederlande hat gezeigt, dass die Menschen in diesen Zeiten für unsere Demokratie Verantwortung übernehmen wollen. Auch die Mönchengladbacher lassen sich nicht durch einfache Antworten und Populismus blenden.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Ich engagiere mich seit über 22 Jahren in der Kommunalpolitik. Diese Nähe zu den Menschen werde ich auch als Abgeordneter im Landtag beibehalten und eine Brücke zwischen Stadt und Land bauen. Ich möchte unsere Stadt weiter gestalten und eine Zukunft geben, in der alle Generationen sich gut entwickeln und Leben können.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach I - Lena Zingsheim GRÜNE

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die Sie im Landtag kämpfen wollen?

a) Ich bin in Wickrathhahn aufgewachsen. Deshalb weiß ich wie schlecht die öffentlichen Anbindungen vom Land in die Stadt sind- dies gilt für das gesamte Stadtgebiet. Ich will für den Ausbau des ÖPNV kämpfen. Aber es geht auch darum Mönchengladbach endlich an das IC-Streckennetz anzubinden. Insgesamt müssen wir in Mönchengladbach Barrieren abbauen, damit weniger Auto gefahren wird. Eine gute Alternative ist auch das Fahrrad. Dafür braucht es in Mönchengladbach bessere Fahrradwege und Radschnellwege in die angrenzenden Städte.
b) Unsere Kinder und Jugendlichen in Mönchengladbach kommen zu kurz. Es gibt kaum noch Offene Kinder- und Jugendarbeit und Spielplätze werden momentan sogar entfernt. Das ist aus meiner Sicht fatal. Mönchengladbach ist eine wachsende Stadt im Sinne der Menschen, die hier leben. Kinder und Jugendliche brauchen Raum zum Spielen und Aufwachsen. Dazu zählt auch der Ausbau von Gesamtschulen, damit wir den Wünschen der Kinder in Mönchengladbach endlich nachkommen.
c) Mönchengladbach hat das Glück, dass an der FH Niederrhein das Studienfach „Kulturpädagogik“ angeboten wird. Außerdem gibt es in Mönchengladbach viele Vereine, die sich mit Kunst und Kultur beschäftigen und wertvolle Arbeit leisten. Diese gilt es zu stärken. Durch Kunst im öffentlichen Raum wird die Lebensqualität nachweislich verbessert. Die Stadt gehört den Menschen! Deshalb setze ich mich für eine Stadt für alle ein, in der Kunst und Kultur zum Stadtbild zentral dazugehören. Mönchengladbach kann sich sehen lassen.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Es gibt viele wichtige Themen in NRW. Sich da auf einige wenige Themen zu beschränken, fällt mir schwer. Trotzdem finde ich, dass wir auf unsere Umwelt aufpassen müssen. Wir müssen raus aus der Braunkohle und Tihange endlich abschalten! Des Weiteren muss der ÖPNV deutlich barrierefreier und zugänglich für alle Menschen werden. Schulpolitik ist für mich eine Herzensangelegenheit. Hier muss weiter und intensiv an einem inklusiven Bildungssystem gearbeitet werden. Bildung wirkt präventiv auf so viele Lebensbereiche.

3. Absolute Mehrheit- sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Ich tue mich mit Koalitionsversprechen schwer. Wir Grünen kämpfen für ein ökologisches, soziales und weltoffenes NRW. In diesem Sinne haben wir in den letzten fünf Jahren in NRW zusammen mit der SPD regiert. Aus meiner Sicht müssen wir hier weitermachen und unsere Ziele noch besser umsetzen. Ich sehe die Grünen weiterhin in der Landesregierung und kämpfe dafür, dass wir ein starkes Ergebnis erzielen.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53%! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert- was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Als junger Mensch kann ich gut nachvollziehen, dass Politik sehr schwer verständlich ist und unübersichtlich wirkt. Aber es lohnt sich, sich damit auseinander zu setzen! Es gibt viel zu gestalten
und zu verändern. Gerade heute ist es wichtig, dass wir für unsere Freiheit einstehen und Rechtspopulismus keine Stimme geben! Ich möchte für junge Menschen ein Vorbild sein, sich eine politische Meinung zu bilden und dafür aufzustehen- oder die Briefwahl zu nutzen. Wir sind jung- es geht um unsere Zukunft.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an, sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Ich bin 2014 das erste Mal bei der Kommunalwahl in Mönchengladbach angetreten. Heute bin ich Mitglied der Bezirksvertretung Süd und nun Landtagskandidatin für Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach-I. Ich bin gerne in Mönchengladbach aufgewachsen und finde es schön hier. Ich habe aber auch gemerkt, dass wir viel mehr Potential ausschöpfen können. Deshalb will ich Mönchengladbach im Land vertreten und auf unsere Stadt aufmerksam machen. Besonders den Kinder und Jugendlichen möchte ich eine laute Stimme geben.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach I - Daniel Winkens FDP

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

Die in Frage 2 von mir gegebenen Themen im Bereich der Bildung, Digitalisierung und des Verkehrs sind auch für Mönchengladbach von Bedeutung. Reformen und Erneuerung der Bildungslandschaft sowie der Ausbau jeglicher Infrastruktur liegen auch im Interesse der Mönchengladbacher Bürger. Die Pendler, die beispielsweise jeden Tag von Mönchengladbach nach Düsseldorf oder Köln pendeln, stehen vor dem alltäglichen Stauproblem, welches ausschließlich durch Investitionen vom Land gelöst werden kann und nicht etwa von Mönchengladbach selber, denn Autobahnen, Bundesstraßen oder das Schienennetz liegen nicht im politischen Spielraum der Kommune. Ein ergänzendes politisches Thema, welches für Mönchengladbach eine Rolle spielt, kann jedoch genannt werden. Städte wie Mönchengladbach mit einer leider größeren Anzahl hilfsbedürftiger Menschen sollten vom Land mehr unterstützt werden, denn die Sozialabgabenlast ist von Kommunen nur schwer zu stemmen und zugleich oft der größte Posten im Etat. Wichtige Investitionen in Gesellschaft und Infrastruktur können daher von Städten und Gemeinden nicht geleistet werden, weil im Etat kein Spielraum mehr ist. Ein klassisches Beispiel, wo Städte und Gemeinden dann Einsparungen vornehmen, ist etwa der Kulturetat. Hier muss also entweder Abhilfe durch finanzielle Hilfe von Seiten des Landes geschaffen oder generell die Zuständigkeit langfristig neu geordnet werden.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

- Modernisierung von Bildungseinrichtungen sowie Überarbeitung von Lehrplänen. Es ist unabdingbar, dass sowohl Universitäten, als auch Hochschulen, Schulen, Bibliotheken und Akademien modernste Ausstattung bekommen. Ebenso wichtig ist es aber, endlich die Lehrpläne im Bundesland neu zu erfassen sowie durch mehr Wahlmöglichkeit für Schüler und Studenten diesen bessere Chance zu geben, ihre eigenen Interessen und Stärken zu fördern.
- Digitalisierung, sprich der landesweite Netzausbau möglichst schnell! Wir müssen gewährleisten, dass Nordrhein-Westfalen über beste digitale Infrastruktur verfügt, denn ohne solche, wird dieses Bundesland nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern vor allem auch als Wohnort an Attraktivität stark verlieren. Gerade in den durchaus weitläufigen ländlichen Regionen ist hier Nachholbedarf groß, aber auch in mancher Großstadt ist immer noch kein vernünftiger Draht zur Welt vorhanden. Für manche mag es zwar nicht den Anschein haben, aber das digitale Zeitalter ist längst angebrochen.
- Verkehr und Mobilität. Unser Bundesland erstickt im Verkehrschaos, dieses betrifft allerdings nicht nur Straßen und Autobahnen, die teils völlig überlastet sind, sondern auch Bus und Bahn erscheinen kaum auf modernem Stand. Die Landesregierung hat es gründlich verschlafen, vom Bund bereit gestellte Gelder für den Ausbau der Netze abzurufen und verschläft eine koordinierte Planung von Baustellen, denn seien wir ehrlich, eine Großstadt wie Wuppertal darf auch nicht in den Osterferien zwei Wochen lang von der Außenwelt durch unzählige Baustellen nahezu abgeschnitten sein.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Es muss vor allem darum gehen, dass man als Politiker und Partei doch möglichst das Beste für das Bundesland will. Feste Koalitionen erscheinen in der heutigen Zeit teilweise wenig überzeugend. Politik ist vielmehr die Kunst des breiten Konsens und dieser kann nur schwierig durch eine zwanghafte Bindung an einen einzigen Koalitionspartner geschehen. Nach der Wahl muss man dennoch natürlich durch Gespräche mit anderen Parteien ausloten, mit welcher politischen Strömung viele Gemeinsamkeiten bestehen, um sich so besser auf anstehende Projekte vorzubereiten.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert – was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Ich sage zu den Menschen häufig, dass wir uns hier in Deutschland glücklich schätzen sollten, dass wir die Möglichkeit haben, uns politisch zu betätigen und Einfluss auf die Entwicklung des Landes durch eine Wahl haben. Auch wenn die einzelne Stimme fast belanglos erscheint, so hat auch diese letztlich Einfluss auf das politische Geschehen, etwa wenn eine Stimme dafür ausschlaggebend ist, dass eine Partei den Fraktionsstatus erreicht. Gewiss gewinnt nicht immer die eigene favorisierte Strömung die Wahl, aber dennoch hat man durch den Gang zur Wahl Demokratie gelebt und der Welt gezeigt, dass wir die Freiheit haben, Politik mitzugestalten.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Mönchengladbach ist ein Beispiel für eine typische Großstadt in Nordrhein-Westfalen. Wie viele andere Städte im Bundesland, hat auch Mönchengladbach vor Jahrzehnten einen Strukturwandel erlebt, den es bis heute nicht abgeschlossen oder überwunden hat. Stellenweise verschwenderisch gelebte Politik hat zudem zu maroden öffentlichen Haushalten sowohl in Kommunen, als auch im Land geführt. Hinzu kommen große Probleme in den zuvor genannten Bereichen. Das alles sieht zwar zunächst nach großer Tristesse aus, doch Mönchengladbach und ganz Nordrhein-Westfalen haben hohes Potential. In der Mitte Europas gelegen, mit durchaus vorhandenen Grundlagen, kann durch engagierte und weitsichtige Politik in Stadt und Land in naher Zukunft etwas Positives entstehen.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach I - Harald Franz PIRATEN

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

a. Bessere Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist wichtig für unsere Zukunft. Mönchengladbach soll dafür Modell- und Vorzeige-Stadt werden. Das gilt auch für bessere Ausbildung von mehr Pflege-Kräften und bessere Arbeits-Bedingungen in Kranken-Häusern und in der Alten-Pflege. Dann wird man schneller wieder gesund und kann in Würde alt werden. Auch die Hochschule Niederrhein muss dafür weiter ausgebaut werden und kann viel dazu beitragen. Wir entwickeln die Konzepte und der Landtag fördert das. Dafür brülle ich, als „Löwe von MG“.

b. Wir brauchen eine besser aufeinander abgestimmte Arbeits-, Sozial-, Umwelt- und Verkehrs-Politik. Alle Menschen sollen Bus und Bahn ohne Ticket #fahrscheinfrei nutzen dürfen. Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen. Eine bessere Teilhabe jedes Menschen erreichen wir mit einem Bedingungslosen Grund-Einkommen #BGE, mehr Sicherheit mit mehr Polizisten. In Mönchengladbach wird unser Leben dann angst-freier und glücklicher sein. Im Landtag müssen wir dafür die Präferenzen setzen. Wählt mich und lasst mich als „Löwe von MG“ dafür und für Euch in Düsseldorf brüllen.

c. Sozial ist, was Arbeit schafft, ist eine populistische Forderung von anderen Parteien. Wir stehen vor großen Veränderungen durch die digitale Wirtschaft4.0. Je besser wir das verstehen, um so besser können wir das für Mönchengladbach positiv nutzen. Unausweichlich ersetzen der technische Fortschritt, Automatisierung und Digitalisierung in Zukunft aber auch viele der heutigen Arbeitsplätze. Das bietet aber auch Chancen, die wir nutzen müssen. Aus Steuern auf Automatisierung können wir unser Zusammen-Leben neu gestalten. Damit das klappt, wählt den „Löwen von MG“.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Ich wiederhole: Gute Bildung für alle ist wichtig. Der Landtag ist dafür zuständig. Mit mehr Lehrerinnen und Lehrern, weiterem Personal in allen Schulen, besserer Aus- und Weiter-Bildung, Inklusion und Integration, #G9fürNRW sowie Informatik für alle, verstehen und gestalten wir den digitalen Wandel. Neue Arbeitsplätze entstehen nur, wenn viele gut gebildet sind. Die Gesundheits-, Kultur-, Sozial-, Sport-, Umwelt-, Verkehrs- und Wirtschafts-Politik müssen wir besser aufeinander abstimmen. Dann ist auch mehr Geld für Mönchengladbach da. Das kann der „Löwe von MG“.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Für eine nationalistische, rassistische oder dumpf europa-feindliche Politik bin ich nicht zu haben. Konstruktive Zusammenarbeit in Sachfragen mit anderen Parteien ist für mich selbstverständlich. Bitte macht das Kreuz bei „Harald Franz“, links auf dem Wahl-Zettel. Wählt mich direkt in den Landtag. Als „Löwe von MG“ werde ich in Düsseldorf für unsere Stadt und für Euch brüllen. Das ist auch im übertragenen Sinn gemeint. Erfahrung habe ich in vielen Bereichen der Landes-Politik und früher in und für mehrere Ministerien gearbeitet.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Ja, die Wahl-Beteiligung ist hier bei den Landtags-Wahlen sehr niedrig. Der Süd-Wahl-Kreis, MG I, steht nur auf Platz 125 der 128 Wahl-Kreise. Anders als bei der sieg-reichen Borussia, muss man die Tabelle drehen, will man Mönchengladbach oben sehen. Mit Euch will ich das Wunder von Rheydt, Giesenkirchen, Odenkirchen, Wickrath und Volksgarten bewirken und die Wahl-Beteiligung deutlich steigern. Macht Briefwahl, geht wählen und lasst uns zusammen Mönchengladbach gestalten. Mit Eurem Rückhalt bin ich für Euch, Euer „Löwe von MG“ in Düsseldorf.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Mönchengladbach ist eine interessante und lebenswerte Stadt mit viel Potenzial. Mich treibt an, mich für unser Zusammenleben hier einzusetzen, bessere Bildung für alle mit freier Software und #Freifunk für freien Zugang zum Wissen der Welt. Vorbilder in Mönchengladbach sind für mich Eddi Erlemann, Franz Brandts und Carl Sonnenschein, die in den Volks-Vereinen gewirkt haben. Auch sie waren „Löwen von MG“ und haben sich für Menschen eingesetzt.“ Dafür mache ich mich als Euer „Löwe von MG“ für Euch stark.
 

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Wahlkreis Mönchengladbach I - Torben Schultz DIE LINKE

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

- Mönchengladbach leidet wie viele Kommunen unter der strukturellen Unterfinanzierung und so wird auch im Land für mich das wichtigste sein diese zu beenden. In erster Linie durch zweckgebundene Investitionsprogramme für Kita, Schulen, Radwege und ÖPNV. Damit wird gleichzeitig die Wirtschaft belebt und Arbeitsplätze geschaffen. Weiter schüttet NRW im Bundesvergleich zu wenig der Steuereinnahmen die Kommunen aus, nur 23%. Früher waren es mal 28 % und selbst der Bund der Steuerzahler fordert diesen Verbundsteuersatz auf 25% anzuheben.
- Das größte Problem ist die Soziale Ungerechtigkeit, das beweisen die Zahlen im Land, aber auch die Erfahrung vor Ort. Was nach einem so weiten Feld klingt, lässt sich aber mit wenig Aufwand sofort deutlich verbessern. Dafür haben wir ein Dringlichkeitsprogramm aufgestellt, dass Lohndumping, sachgrundlose Befristung und Sanktionen der ALG II Beziehenden beendet. Weiter gehörten dazu Investitionen in die soziale Infrastruktur und in bezahlbaren Wohnraum. Das ganze Programm finden sie hier:
- Wir erleben in Mönchengladbach jedes Jahr, dass zwischen 300 und 500 Jugendliche an den Gesamtschulen abgewiesen werden. Leider sind die Verantwortlichen in der Stadt nicht bereit durch mehr Gesamtschulplätze dem entgegen zu wirken. Und durch das Turboabi werden Gymnasien zusehends unattraktiver. Deswegen ist es mir wichtig mit „Einer Schule für Alle“ im Land die Bildungspolitik zu ändern. Auf dem Weg dahin müssen schnell mehr Lehrkräfte eingestellt werden und die Aufgaben von Inklusion in Aus- und Fortbildung berücksichtigt werden.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Unter eins genanntes gilt auch fürs Land. Speziell kommt hinzu, dass ausgerechnet bei einer Grünen Regierungsbeteiligung im Umweltbereich viel im argen liegt. Das 2013 verabschiedete Klimaschutzgesetz wird die selbstgesteckten Ziele nicht erreichen. So wird die Braunkohleverstromung noch bis 2045 anhalten. Nicht mit uns! Sofort raus aus der Kohle und die Arbeitsplätze für die Förderung der Erneuerbaren Energien nutzen. Genauso ist bekannt, dass wer Straßen sät Verkehr ernten wird. Deswegen brauchen wir mehr Geld für die Schienen und den fahrscheinlosen ÖPNV.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

DIE LINKE will Verantwortung übernehmen, dies aber nicht um jeden Preis. Ob beim Mindestlohn im Bund oder etlichen Anträgen im Stadtrat, auch aus der Opposition heraus wirken wir. Die Koalitionsfrage muss also die SPD beantworten. Wenn von Frau Kraft und dem Schulz ohne „tz“ das im Wahlkampf versprochene noch nach der Wahl Gültigkeit hat, dann könnte R2G möglich sein. Aber erst mal kämpfen wir für eine starke Linke im Landtag.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Den eigenen potentiellen WählerInnen ist bewusst, dass sie ihre Stimme abgeben müssen um im Landtag eine sozial engagierte Partei zu haben. Problematisch sind die Menschen, die glauben, Politik mache eh was sie will und wird von der Wirtschaftslobby gesteuert. Hier hilft es nur authentisch aufzutreten, aufzuzeigen dass wir keine Firmenspenden annehmen, sondern selber Erhöhungen der Aufwandsentschädigungen an gemeinnützige Vereine spenden. Es gibt keine Politikverdrossenheit, sondern eine Politiker-Verdrossenheit. Ich darf also nicht nur erzählen, ich muss Vorleben und eigene Schwächen auch eingestehen.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Ich komme aus Hamburg und bin 1993 eigentlich nur zum Studieren hier her gezogen. Und dann habe ich die Stadt lieben gelernt, mit all ihren Schwächen und Stärken. Es liegt an uns Bürgerinnen und Bürgern die Vitusstadt noch besser zu machen. Und ob in Vereinen oder der Politik machen das viele. Und so möchte auch ich auf verschiedenen Ebenen meinen Beitrag dazu leisten unser aller Lebensumfeld mit zu gestalten.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach I - Stephan Habrich AfD

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

Da die Altparteien auf breiter Linie versagt haben ist es schwer eine Auswahl zu treffen. Aber hier die in meinen Augen drei wichtigsten Themen:

1. Innere Sicherheit in Mönchengladbach:
Ich hatte eine unbeschwerte Kindheit in Mönchengladbach. Meine Eltern konnten mich ohne Bedenken mit 8 Jahren alleine in die Stadt schicken. Meinen Sohn, der jetzt 8 Jahre alt ist, würde ich heute nicht mehr alleine in die Stadt schicken, aufgrund der massiv gestiegenen Kriminalität und der fehlenden Polizeistärke. Erschwerend kommt die neue Lage desPolizeipräsidiums auf der Krefelder Straße hinzu. Dieses ist für Menschen ohne Auto leider, durch die mangelnde Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel, nur schwer erreichbar. Eine verstärkte Präsenz von Streifenpolizisten ist unablässig.

2. Familie:
Die AfD vertritt völlig zu Recht die Auffassung, dass Eltern die Wahl haben sollten sich selber um ihre Kinder unter drei Jahren zu kümmern oder sie in eine Kita zu geben. Da zurzeit aber die meisten Eltern mit zwei Personen arbeiten gehen müssen, sind noch dringend mehr bezahlbare U 3 Betreuungsplätze von Nöten.

3. Sozialer Wohnungsbau
In Mönchengladbach entstehen immer mehr hochpreisige Immobilen, dabei fehlt aber immer mehr bezahlbarer Wohnraum in Mönchengladbach. Ich bin der Meinung, dass wir keine weitere Bürokomplexe und hochpreisige Eigentumswohnungen brauchen, sondern mehr bezahlbare Wohnungen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass auch weiterhin in Sozialen Wohnungsbau investiert wird.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Dieselben Dinge die für Mönchengladbach wichtig sind, sind natürlich auch für ganz NRW wichtig.
Hinzu kommen Themen, wie
1. Verkehr:
Die Infrastruktur in NRW ist seit Jahren unterfinanziert. Dadurch sind die Verkehrswege an vielen Stellen in einem maroden und gefährlichen Zustand. Die notwendigen Mittel müssen dauerhaft zur Verfügung gestellt werden, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Eine Finanzierung wie in der Schweiz ist hier ein mögliches Vorbild.

2. Armut in NRW:
Die Zahl derer, die in NRW von Armut bedroht sind oder bereits in Armut leben, steigt stetig. InsbesondereKinderarmut und Altersarmut wird immer bedeutender. Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben Pfandflaschen sammeln müssen und Kinder ohne Frühstück in die Schule gehen. Hier sollten passende Hilfsprojekte unterstützt werden und es darf nicht nur, wie derzeit, der Fokus auf den Flüchtlingen liegen.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Da keine der anderen Parteien derzeit gewillt ist mit der AfD zu koalieren, liegt der Fokus auf einer starken Opposition. Da aber über kurz oder lang, keiner an einer starken AfD vorbei kann, werden wir uns langfristig auch der Regierungsverantwortung stellen. Hier kommt mit Sicherheit am ehesten die CDU als Koalitionspartner in Frage.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Demokratie ist das höchste Gut was wir haben. Heutzutage gibt es immer noch zu viele Länder, in denen es keinen freie Meinungsäußerung und freie Wahlen gibt. Jeder Bürger – ob er zufrieden oder unzufrieden mit der aktuellen Politik ist – sollte unbedingt zur Wahl gehen, denn jeder, der zur Wahl geht, gestaltet auch die Politik in unserem wunderschönen Land mit. So sollte jeder es sich zur Pflicht machen, zur Wahl zu gehen, denn nur so bleibt auch die Demokratie lebendig.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Ich bin in Mönchengladbach geboren und mein Herz hängt an dieser wunderschönen Stadt. Ich sehe natürlich die positiven Seiten unsere Stadt, aber auch, dass es da noch vieles zu verbessern gibt. Daher möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Stadt noch attraktiver wird. Vor allem für Familien und sozial Schwache muss noch eine ganze Menge getan werden. Hier möchte ich mich ganz besonders für unsere Bürger in unserer Region einsetzen.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Angela Tillmann SPD

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

Kinder: Der Ausbau von Kita-Einrichtungen muss zügig weiter fortgesetzt werden, da eine Kita die erste Bildungseinrichtung für Kinder ist. In MG fehlen ca. 400 Plätze für Kinder über 3 Jahren. Die in einer Kita vermittelten Bildungsinhalte fördern die kindliche Entwicklung und sind das Fundament für weitere Entwicklungsschritte. Durch ein neues Kinderbildungsgesetzt wird die Qualität in den Kitas weiter gestärkt werden. Das Angebot von OGS (offener Ganztagsschule) muss bedarfsgerecht ausgebaut und qualitativ verbessert werden. Die Vernetzung der Arbeit zwischen Lehrpersonal und OGS-Personal muss stärker verzahnt werden. Auch in der OGS muss der Dreiklang –Betreuung-Bildung - Erziehung gelten und gelebt werden.
Familie: Die Entscheidung für Kinder muss erleichtert werden. Viele junge Paare wollen eine gleichberechtigte Aufgabenteilung zwischen Familie und Berufstätigkeit. Um dies zu ermöglichen bedarf es einer Betreuungskette von der Kita, über die Grundschule bis zur Sekundarstufe I mit Angebotszeiten, die eine Berufstätigkeit ermöglichen.

Dazu gehört aber nicht nur der Blick auf die individuelle Situation der Familie, sondern auch der Blick auf die Arbeitgeber. Arbeitgeber müssen familienfreundlicher werden. Hier können die Stadtverwaltung und die städt. Gesellschaften Vorreiter sein, z.B. durch Schaffung weiterer Home-Office-Plätze. Ein Pakt zwischen Arbeitgebern / Land / Kommune soll geschlossen werden, an dem ich gerne mitarbeiten würde und Unternehmen aus MG gewinnen möchte.Kinderarmut bekämpfen: In Mönchengladbach leben ca. 13.000 Kinder in sogenannter Kinderarmut. Kinderarmut ist immer eine Einkommensarmut der Eltern. 67% aller erwerbsfähigen leistungsberechtigten Arbeitslosen in MG sind Langzeitleistungsbezieher. Hier werden wir die Programme des öffentlich geförderten Arbeitsmarktes erweitern. Best Practice Beispiele gibt es dafür schon in MG: Die Neue Arbeit der Diakonie, die GAWO der Arbeiterwohlfahrt und der Volksverein Mönchengladbach. Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren heißt die Devise.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Wie bereits erwähnt, die Umsetzung eines neuen Kinderbildungsgesetzes, Ausbau und qualitative Verbesserung der OGS, Umsetzung einer Ausbildungsplatzgarantie, Ausbau des öffentlich geförderten Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose, Schaffung von Sozialbau-Wohnungen, Umsetzung des Integrationsplans NRW, Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zu fairen Löhnen.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Mein oberstes Ziel ist es, dass die SPD mit ihrer Ministerpräsidentin Hannelore Kraft weiterhin stärkste Partei in NRW bleibt und das letzte Wahlergebnis übertrifft. Rot-Grün hat gute Arbeit geleistet, vieles geschafft. Als Sozialpolitikerin sind für mich die Schnittmengen mit den Grünen am größten, so dass ich mir eine Fortsetzung der Rot-Grünen Landesregierung gut vorstellen kann.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Gehen Sie wählen, nutzen Sie Ihr Wahlrecht, dass in unserem Grundgesetz verankert ist. Ein Wahlrecht, um das viele Menschen in der Welt kämpfen und dafür bereit sind auch ihr Leben zu opfern. Informieren Sie sich über die einzelnen Positionen, überdenken sie die Aussagen. Fragen sie sich, was diese mit ihrem persönlichen Leben, ihren Einstellungen und dass ihrer Familie und ihren Freunden zu tun haben und welche Auswirkungen die Umsetzung dieser Positionen auf ihr Leben haben. Wählen Sie demokratische Parteien, die für die Grundrechte stehen: Schutz der Menschenwürde, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Allgemeine Handlungsfreiheit, Freiheit der Person, Recht auf Leben, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit sowie die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft, Versammlungsfreiheit, Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses, Recht auf Kriegsdienstverweigerung, Asylrecht, Wahlrecht.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Mönchengladbach ist meine Heimatstadt in der ich gerne lebe. Ich möchte, dass alle Menschen in MG ein gutes Leben führen, mit einem Einkommen, von dem sie leben können. Ich möchte das genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht, Kinder individuell gefördert werden, familienfreundliches Lebensbedingungen entwickelt werden und ältere Menschen in ihrer vertrauten Umgebung, so lange sie wollen, leben können.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Jochen Klenner CDU

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

Die Staus auf unseren Autobahnen und die schlechten Zugverbindungen ärgern viele Mönchengladbacher. Schlimm ist: Die Fördermittel sind da – sie mussten aber zurückgegeben werden, weil das Land die Pläne nicht fertig gestellt hatte. Wir brauchen deshalb mehr Planer, damit zum Beispiel die A52 nun schnell auf sechs Spuren ausgebaut wird. Außerdem wünsche ich mir, dass der Süden der Stadt besser ans S-Bahn-Netz angebunden wird. Auch das langsame Internet ist ein Standortnachteil – immer noch gibt es in vielen Stadtteilen keine richtige Breitbandversorgung.

Bauen und Wohnen werden immer teurer. Wenn Menschen im Alter in kleinere Wohnungen ziehen möchten, wird das zum großen Problem: Sie finden kaum ein bezahlbares Angebot in ihrem gewohnten Umfeld und Stadtteil unter 10€ pro Quadratmeter Kaltmiete. Wir müssen deshalb die Baukosten senken – zum Beispiel indem wir im Land unnötige Vorgaben abschaffen oder auch die Grunderwerbssteuer senken bzw. Familien beim Eigenheimkauf sogar ganz davon befreien. Wir müssen für ältere Mönchengladbacher „Betreutes Wohnen“ fördern und ausbauen.

In Mönchengladbach fehlen über zwanzig Kindergärten. Familien wünschen sich zuverlässige und flexible Betreuung. Wir müssen neue Kita-Plätze schaffen und die Betreuungszeiten ausbauen. Das Land hat in den vergangenen Jahren zu wenig getan und das neue Kindergarten-Gesetz immer wieder verschoben. Die Debatte über beitragsfreie Kindergärten verfehlt daher die „Kernthemen“. Da die Kita-Gebühren gestaffelt nach Einkommen gezahlt werden, müssen jetzt schon viele Mönchengladbacher keine oder nur geringe Beträge zahlen. Der Ausbau der Betreuungsplätze an den Kitas und Grundschulen muss Vorrang haben.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Viele Bürger machen sich Sorgen um die Sicherheit und wünschen sich einen besseren Schutz vor Kriminellen und Extremisten. Alle Bürger haben ein Recht auf Sicherheit. Zum Beispiel durch mehr Polizisten und Verwaltungsassistenten, die dafür sorgen, dass mehr Polizisten sichtbar auf der Straße im Einsatz ist. Wir brauchen moderne Ausrüstung und mehr Videokameras und Schwerpunktkontrollen.
Neben dem Top-Thema Sicherheit sind Staus und langsames Internet Herausforderungen, die wir offensiv angehen wollen. Wir brauchen mehr Mobilität und den Breitbandausbau.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Wir wollen vor allem einen Politikwechsel im Land. Zu oft sind Mönchengladbach und der Niederrhein von der Landesregierung gegenüber anderen Regionen vernachlässigt worden. Das muss aufhören. Mönchengladbach wächst mit neuem Selbstbewusstsein. Stecken wir NRW damit an. Vor Ort arbeiten wir parteiübergreifend an Lösungen. Das braucht auch das Land. Generationengerecht, nachhaltig und fair – so wünsche ich mir die Politik im Landtag. Und dafür brauchen wir eine möglichst starke CDU, die die Regierung anführt und somit auch rot-rot-grüne Experimente verhindert.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Wir müssen deutlich machen, welche konkreten Auswirkungen die Politik im Landtag auf den Lebensalltag der Mönchengladbacher Bürger hat. Das Land ist zuständig für Polizei und somit Sicherheit im Land. Es entscheidet über Schulen und Hochschulen und damit über Bildungschancen in NRW. Die Politik im Landtag schafft die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeit. Das alles sind Fragen, die jeden Bürger betreffen und für die es sich lohnt, wählen zu gehen.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Viele Politiker können gut reden – noch besser ist es, wenn sie gut zuhören können. Ich habe eine positive Neugier und Interesse an den Themen meiner Mitmenschen. Schon in der Schule und später beim Radio habe ich gemerkt, dass es mir großen Spaß macht, bei den wichtigen Entwicklungen und Themen der Gesellschaft mittendrin dabei zu sein und mitzugestalten. Das möchte ich gerne in Zukunft für unsere gemeinsame Heimatstadt und die Mönchengladbacher Bürger im Landtag von NRW fortsetzen.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Dr. Boris Wolkowski GRÜNE

1.Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

a. Infrastruktur stärken: Unsere Stadt braucht Unterstützung des Landes zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zum Erhalt einer funktionierenden Infrastruktur. Gerade in einer Stadt mit einer breiten sozialen Fächerung ist es wichtig eine solide Basis für alle zu schaffen und vorzuhalten. Wir können uns nicht erlauben Kindergärten, Schulen, Spielplätze oder eben auch Straßen, Brücken und Gebäude verfallen zu lassen. Die nach der erfolgen Schuldenkonsolidierung eingeleiteten Fördermaßnahmen sind daher auszuweiten. So können wir zusammen eine Stadt für alle schaffen.
b. Verkehrswende vorantreiben: Mönchengladbach muss besser an den überregionalen Schienenverkehr, auch Richtung Niederlande, angeschlossen werden. Ebenso sind die ersten Schritte zu Radschnellwegen weiter voranzutreiben. Flankierend müssen landsweite Projekte für gemische Mobilität geschaffen werden. Gerade für die vielen Pendler in und aus unserer Stadt entstehen so sinnvolle Alternativen zur vergebenen Zeit in Staus. Für innenstädtische Gewerbegebiete müssen Konzepte zur Belieferung zum Beispiel durch emissionsarme Transportfahrzeuge geschaffen werden.
c. Ökologie und Ökonomie verbinden: Unsere Stadt ist durch den Tagebau sehr belastet ohne zu profitieren. Der ökologisch und energiepolitisch sinnvolle Ausstieg aus der Braunkohle muss in den nächsten Jahren zeitlich festgelegt werden und mit klaren Ideen zum Umweltschutz und ökonomischen Alternativen verbunden werden. Mönchengladbach muss dabei zentraler Bestandteil zur Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze zum Beispiel in IT und den erneuerbaren Energien werden. Gleichzeitig ist der ungehinderte „Flächenfraß“ einzudämmen umd unsere Stadt im Grünen zu erhalten.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Nach der Schuldenkonsolidierung ist in Zeiten niedriger Zinsen und verfallender Infrastruktur der Moment gekommen, wieder aktiv zu investieren. Als Land müssen wir daher die begonnenen Projekte wie „Gute Schule 2020“ auf weitere Gebiete erstrecken um NRW zu modernisieren und lebenswert zu erhalten. Ein Aspekt ist dabei die Förderung grüner Technologien und die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze und die Sicherung unserer Lebensgrundlagen.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich weiterhin eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Als Teil einer Fraktion von Bündnis90/Die Grünen möchte ich weiter regieren. Erster Ansprechpartner ist dabei sicher die SPD. Unter demokratischen Parteien wird es aber nach der Wahl immer die Aufgabe sein, eine gut arbeitende Koalition zu schaffen.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Nur wer wählt kann auch gewinnen! Wer nicht wählt, hat schon verloren!

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Ich bin mit Herz und Verstand Möchengladbacher und in der Stadt schon ein bisschen rumgekommen. Die Stadt hat viel zu bieten, doch gibt es immer wieder Gelegenheiten mit anzupacken, etwas zu entwickeln und das Zusammenleben zu verbessern. Ab und an kommt man aber an den Punkt, dass Entscheidungen auf höherer Ebene getroffen werden oder Unterstützung von Land oder Bund notwendig ist. Außerdem scheint mir die Kommunikation mit unseren Nachbarkommunen noch verbesserungsfähig zu sein. Deshalb möchte ich mein Engagement [von der lokalen (Rats-)Ebene auf die Landespolitik] ausweiten.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Andreas Terhaag FDP

1.Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

Die Menschen haben ein Recht sich darauf verlassen zu können, dass unser Rechtsstaat zu jeder Zeit und an jedem Ort funktioniert. Dafür brauchen wir mehr Polizisten die sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können. Das heißt mehr Verbrechen verhindern und aufklären, als unsinnige Blitzmarathons durchzuführen. Dafür müssen wir aber auch unsere Polizeibehörden mit bester Ausstattung versorgen. Wir müssen hierfür direkt auf die Erfahrungen anderer Länder zurückgreifen und nicht erst lange Modellversuche starten.

NRW braucht wieder ein starkes Wirtschaftswachstum, denn im Vergleich der Bundesländer sind wir mittlerweile unter Rot-Grün zu einem Hinterbänkler geworden. Ich möchte dafür sorgen, dass die Bedingungen für die Wirtschaft wieder gestärkt werden. Dafür braucht es eine Entlastung von Bürokratie und Kosten für die Unternehmen. Denn wir brauchen nicht noch weitere Gesetze, wie z.B. die Hygieneampel oder das Tariftreue- und Vergabegesetz die unsere Unternehmen weiter einengt und vor Investitionen scheuen lässt.

Ich möchte dafür sorgen, dass es vor allen jungen Familien wieder erleichtert wird, sich ihr eigenes Häuschen anzuschaffen. Die rot-grüne Landesregierung hat durch die nahezu Verdopplung der Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent auf heute 6,5 Prozent die Wohneigentumsbildung in NRW seit ihrer Regierungsübernahme 2010 massiv erschwert. Wir haben in NRW eine stagnierende beziehungsweise sogar sinkende Wohneigentumsquote. Mit einem einmaligen Grundfreibetrag auf die Grunderwerbssteuer können sich Familien leichter ihre Eigenes Häuschen und damit auch ihre Vorsorge gegen Altersarmut ermöglichen.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

Neben Innerer Sicherheit und Wirtschaft ist Bildung das wichtige Thema. Sie ist der Schlüssel für Teilhabe und sozialen Aufstieg. Alle Kinder und Jugendlichen müssen ihre Talente entwickeln können, um selbstbestimmt leben zu können. NRW muss wieder ein Land der Chancen, des Fortschritts und Wohlstands werden. Ohne beste Bildung ist das nicht möglich. Dazu muss die Qualität der Bildung von den Kitas bis zu den Hochschulen verbessert werden. Unsere Schulen müssen mehr Gestaltungsfreiräume erhalten und für das Lernen im digitalen Zeitalter fit gemacht werden.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Eine Ampel-Koalition haben wir formal auf unserem letzten Parteitag ausgeschlossen. Die Freien Demokraten sind aber auch keine Mehrheitsbeschaffer für linke, alte Politik oder ein Anhängsel der CDU. Wir sind immer zu Gesprächen bereit. Aber für eine CDU- und eine SPDgeführte Regierung gilt gleichermaßen, dass wir lieber in die Opposition gehen, wenn wir unsere Handschrift in der Regierung nicht zeigen können.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Wählen gehen, sonst kann man nicht an der eigenen Zukunft mitgestalten, sonst entscheiden Andere über einen. Das beste Beispiel hierfür war die Entscheidung des Austritts Großbritanniens aus der EU. Es gibt nicht nur ein Wahlrecht, wenn man klug ist, dann gibt es auch so etwas wie eine Wahlpflicht. Es bleibt kein Platz im Parlament leer nur wenn man seine Stimme nicht abgibt.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Mönchengladbach ist eine lebenswerte und vor allem endlich wieder wachsende Stadt. Wir haben vor einigen Jahren als FDP vor Ort hierfür maßgeblich die Weichen mitgestellt. Ich möchte Mönchengladbach deshalb auch weiterhin im Landtag vertreten, um diese gute Entwicklung weiter zu befeuern. Vor allem möchte ich aber endlich für einen Regierungswechsel sorgen. Denn NRW ist ein starkes Land, was aber schwach regiert wird.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Doris Kroll-Hartge PIRATEN

Die Beantwortung des Fragebogens liegt uns hier noch nicht vor.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Rohat Yildirim DIE LINKE

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

-Bildung: jedes Jahr werden in Mönchengladbach bis zu 300 Anmeldungen an Gesamtschulen abgewiesen. Dadran ist zu erkennen das der Bedarf einer weiteren Gesamtschule schon längst überholt ist. Ich werde mich für weitere Gesamtschulen und die Sanierung der Bildungseinrichtungen einsetzten. Um eine qualifiziertere Bildung zu gewährleisten müssen wir unsere Schulen und Kitas mit mehr Personal, Lehrern und Pädagogen ausstatten.

- die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frauen: jedes Jahr gehen auch in Mönchengladbach vor allem die von Frauen geprägten Berufszweige auf die Straßen, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlungen zu demonstrieren. Ich werde mich dafür einsetzten Frauen mehr in den Mittelpunkt des politischen Planens und Handels zu rücken, damit die Arbeitszeiten gerechter verteilt, soziale Arbeit wertgeschätzt und Arbeit von Frauen besser bezahlt werden.

-Kinderarmut: Auch in Mönchengladbach wachsen Kinder in Armut auf, welches das Resultat der HartzIV Regelungen ist. Ich werde mich für die Abschaffung des HartzIV Gesetzes, für die Schaffung gut bezahlten und festen Arbeitsstellen und für die Einführung eines Mindestlohngesetzes einsetzen, damit Kinder nicht in Armut aufwachsen müssen.

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

NRWs wichtigstes Thema ist die Wirtschafts- und Sozialpolitik. NRW muss zurück zur menschenorientierten Politik, wo Menschen sich nicht mehr bedroht und unsicher fühlen. Dabei muss für eine übergreifende wirtschaftspolitische Strategie gesorgt werden, bestehend in Vollbeschäftigung, sozialer Sicherheit, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit.

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Ich würde eine Koalition eingehen, wenn damit ein deutlicher Politikwechsel verbunden ist, wo es keinen Sozialabbau, keine Stellenstreichungen, keine Privatisierungen und keine repressive Flüchtlingspolitik gibt.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert– was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Es ist sehr wichtig wählen zu gehen, denn nur so kann man die eigenen Belange an der Politik in Anspruch nehmen und für eine Demokratisierung der Gesellschaft beitragen.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Als Bürger dieses Landes habe ich mich schon immer der umweltschädlichen und menschenfeindlichen Wirtschaftspolitik entgegen gestemmt und mich für eine demokratische Gesellschaft eingesetzt, in der die Gleichstellung der Geschlechter verwirklicht wird.
 
 



Wahlkreis Mönchengladbach II - Viola Walendy AfD

1. Sie treten an um im Landtag die Interessen der Bürger aus Mönchengladbach zu vertreten. Welche Themen unserer Stadt sehen Sie als wichtigste Inhalte, für die im Landtag kämpfen wollen?

1. Arbeitsplätze! 2. Sicherheit, 3. Verkehrsplanung

2. Im Landtag werden Sie an der Entwicklung Nordrhein-Westfalens mitarbeiten! Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für NRW?

1. Grenzen sichern, 2. Innere Sicherheit, 3. Haushalt

3. Absolute Mehrheit – sowas gibt es wohl nicht mehr. Mit wem können Sie sich eine Koalition vorstellen? Oder sehen Sie Ihre Partei eher in einer starken und wichtigen Opposition?

Das hängt ganz davon ab, wie pragmatisch die anderen Parteien sich verhalten. Ich versuche immer, lösungsorientiert und nicht dogmatisch zu arbeiten.

4. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag in MG bei gut 53 %! Für eine stabile Demokratie wäre eine höhere Wahlbeteiligung wünschenswert – was sagen Sie den Wählern um sie zur Wahlurne zu mobilisieren?

Wer nicht wählt, kann auch nichts verändern, da die Nichtwählerstimmen anteilig den – von Nichtwählern meist abgelehnten - Systemparteien zugeschlagen werden.

5. Ganz persönlich: Was treibt Sie an sich auf politischer Ebene für Mönchengladbach zu engagieren?

Mein ganz persönliches Empfinden als Bürger, mein eigenes Sicherheitsempfinden, und natürlich mein Wunsch, etwas Positives für meine Heimatstadt und meine Mitbürger („die schon länger hier leben“/Merkel) tun zu können.
 
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